nächster Inklusionsspieltag am:
wird noch bekannt gegeben
Junge Menschen mit Handicap haben viele Talente. Der Nordic CAMPUS hilft ihnen, einen Beruf daraus zu machen. Zusammen mit den Fischtown Pinguins präsentieren sie den Inklusionsspieltag der DEL.
Alle jungen Menschen wachsen unter Bedingungen auf, die ihnen unabhängig von persönlichen Einschränkungen den Weg für die Entfaltung ihrer individuellen Stärken freimachen und die uneingeschränkte Gleichstellung bei der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen.
Sport verbindet, im Sport funktioniert Inklusion. Dort werden Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, sozialer Schichten oder Lebensumstände erreicht. Die Fischtown Pinguins haben dies als erster Eishockey-Verein in der DEL erkannt und wollen mit der festen Einrichtung eines Inklusionsspieltages gemeinsam mit dem Nordic CAMPUS ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden. Zusammen sollen mit der motivierenden Kraft des Sportes jungen Menschen neue Horizonte geöffnet werden, ihre Kompetenzen gestärkt und ihre Startbedingungen in unserer Gesellschaft zielgerichtet verbessert werden.
Unser gemeinsames Ziel ist es zu mehr Chancengerechtigkeit beizutragen und Ungleichbehandlungen entgegenzuwirken. Geleitet wird unser Tun vom Prinzip, die Selbstbestimmung und Selbstverantwortung gehandicapter junger Menschen zu stärken.
Fischtown Pinguins vs. Schwenninger Wild Wings
Als sich um 17.45 Uhr die Türen der Eisarena öffnen, beginnt der Spieltag richtig. Am VIP-Einlass begrüßen Faye und Bryan Phillip die Gäste. Sie haben sichtlich Spaß an der Aufgabe, lächeln, akkreditieren und sind mittendrin statt nur dabei. In der Pistenbar sorgen Jasmin und Kathryn für einen reibungslosen Service. Das Lob der Gäste lässt nicht lange auf sich warten – und auch die Kolleginnen und Kollegen sind dankbar für die Unterstützung. Im Fanshop verkauft Joy Scarlett Fanartikel an begeisterte Pinguins-Fans. Eine neue Aufgabe, die sie mit großer Freude übernimmt.
Viel Trubel herrscht rund um die Mitmachaktionen. Domenik und Raven Sean sorgen beim Penalty-Schießen für Nervenkitzel und Begeisterung. Viele Fans wagen den Schuss, es gibt tolle Preise zu gewinnen. „Der Stand war immer gut besucht, vor dem Spiel und in den Pausen war immer etwas los bei uns“, sagt Frank Koppenhagen vom Nordic CAMPUS. Sina begleitete das Schätzspiel, wo das Interesse groß war. Sechs originale und von den Spielern signierte Trikots können gewonnen werden, ein Highlight für viele Besucher.
Auch Franziska Römer ist wieder dabei. Mit sichtlicher Freude unterstützt sie den Stadionsprecher, begleitet ihn aufs Eis und erlebt das Spiel aus der ersten Reihe. Ihre Begeisterung ist ansteckend – und zeigt, was möglich wird, wenn Menschen Vertrauen und Chancen erhalten.
Ein weiteres Highlight des Abends spielt sich hinter den Kulissen ab. Drei Teilnehmerinnen, Svenja, Jaqueline und Stefanie, arbeiten direkt mit Magenta TV zusammen. Im Übertragungswagen, beim Moderator und an der Seite der Aufnahmeleiterin erleben sie live, wie eine DEL-Übertragung entsteht. Aufgaben, von denen viele träumen – und die sie mit großem Mut und Engagement meistern.
Die Eindrücke sind überwältigend. „Ich bin einfach nur happy“, sagt Svenja. Stefanie ergänzt: „Das Gefühl ist unbeschreibbar. Ich konnte vor Aufregung fast nicht mehr stehen. Aber ich habe tolle Unterstützung bekommen, der Moderator hat mir Tipps gegeben, danach ging es mit der Aufregung und ich konnte den Spielern selbst Fragen stellen. Das war toll!“. Jaqueline ist fasziniert von der Technik: „Zu sehen, wie viele verschiedene Kamera-Einstellungen es gibt, war beeindruckend.“ Svenja bringt es auf den Punkt: „Ohne den Nordic CAMPUS hätten wir das nie erlebt. Dass wir das erleben konnten, war echt cool!“ Und eine weitere Stimme sagt leise, aber stolz: „Ich freue mich schon darauf, das meinen Eltern zu erzählen. Denn heute habe ich etwas ganz Neues ausprobiert.“
Unterstützt wird der Inklusionsspieltag neben dem Nordic CAMPUS von den Weser Stars sowie zahlreichen weiteren Engagierten, darunter der Inklusionsbeauftragte der Fischtown Pinguins, Thorsten Weber sowie die Fanbeauftragten der Fischtown Pinguins Bonnie Satzinger und Mario Meseke. Gemeinsam tragen sie die Aktion „Inklusion bricht das Eis“ in die Öffentlichkeit.
Auch Dr. Torben Möller, Geschäftsführer des Nordic CAMPUS, zeigte sich hochzufrieden mit dem Verlauf des Inklusionsspieltages: „Es freut mich sehr zu sehen, wie groß die Resonanz und Unterstützung für diesen Tag inzwischen sind. Mit wie viel Herzblut alle Beteiligten dabei sind, unsere Teilnehmer, unsere Mitarbeiter, die Fischtown Pinguins und das Team von Magenta TV, das ist wirklich beeindruckend. Hier ziehen alle an einem Strang. Nach sechs Jahren ist eine echte Identifikation mit dem wichtigen Thema Inklusion entstanden, und genau das macht diesen Inklusionsspieltag so besonders.“
Auch sportlich hatte der Abend alles, was ein Eishockeyspiel braucht: Tempo, Emotionen und Spannung. Die Fischtown Pinguins kämpften vor heimischer Kulisse leidenschaftlich, mussten sich am Ende jedoch den Schwenninger Wild Wings mit 2:5 geschlagen geben. Doch an diesem Abend rückte das Ergebnis fast in den Hintergrund. Der Applaus galt nicht nur den Toren auf dem Eis, sondern vor allem den vielen kleinen und großen Momenten daneben – Momenten, in denen Teilhabe und Zusammenhalt sichtbar wurden.
Der 6. Inklusionsspieltag war ein langer Tag. Aber es war ein Tag, der sich gelohnt hat. Ein Tag voller neuer Erlebnisse, voller Stolz, Mut und neuer Erfahrungen. Und ein Tag, der zeigt: Inklusion ist kein Konzept, sondern etwas, das man erlebt.
aus der Übertragung von MagentaSport
Fischtown Pinguins vs. ERC Ingolstadt
Am vergangenen Sonntag verwandelte sich das Stadion der Fischtown Pinguins in Bremerhaven in einen Ort der Begegnung, des Sports und vor allem der Inklusion. Nach langem Bangen stand fest: Das erste Spiel der Fischtown Pinguins nach der ungeplanten Pause würde unter dem Motto der Inklusion stattfinden! Somit war der 5. Inklusionsspieltag unter dem Motto "Inklusion bricht das Eis", eine gemeinsame Initiative der Fischtown Pinguins und des Nordic CAMPUS, gerettet und erwies sich erneut als riesiger Erfolg. Es wurde nicht nur Eishockey auf höchstem Niveau gespielt, sondern auch ein Zeichen für Vielfalt und Gemeinschaft gesetzt. Da rückte die 1:3 Niederlage gegen den Herausforderer ERC Ingolstadt in den Hintergrund. Das Schätzspiel wurde in diesem Jahr anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens von den Elbe-Weser Welten unterstützt, die zudem mit einem eigenen Infostand vor Ort waren und ihrerseits über das Thema Inklusion aufklärten.
Besonders hervorzuheben ist die Einbindung der Teilnehmenden in die Abläufe des Spieltags. Insgesamt 19 Mitarbeitende und Teilnehmende des Nordic CAMPUS waren im Einsatz. Ein Schätzspiel und ein Penalty Schießen boten den Fans nicht nur die Möglichkeit, ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, sondern förderten auch den Austausch und die Interaktion. Beim Penaltyschießen hatten die Besucher in diesem Jahr zudem die Möglichkeit, den Puck aus einem sogenannten „Sledge“ (Schlitten) heraus in das Tor zu befördern. Dieser wurde vom Sledgehockey-Team der Weserstars Bremen bereitgestellt.
Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden des Nordic CAMPUS die einzigartige Gelegenheit, die Mitarbeitenden der Fischtown Pinguins bei verschiedenen Aufgaben zu unterstützen. So arbeiteten sie unter anderem im Fanshop, beim VIP-Einlass, sowie in der Gastronomie. Eine besondere Ehre wurde Franziska Römer, Auszubildende im 3. Lehrjahr zur Fachpraktikerin im Holzbereich und waschechter Fischtown-Pinguins-Fan, zuteil, die den Stadionsprecher auf dem Eis begleiten und unterstützen durfte.
„Diese Veranstaltung liegt uns sehr am Herzen und zeigt einmal mehr, dass Sport verbindet und Inklusion ein wichtiges gesellschaftliches Thema ist“, freut sich der GF des Nordic CAMPUS Dr. Torben Möller.
Besonders erfreulich ist, dass Magenta TV, Buten un Binnen sowie das Mittagsmagazin der ARD ihre Unterstützung durch eigene Berichterstattungen zeigten. So wurde die mediale Reichweite im Vergleich zu den vergangenen Jahren nochmal vergrößert und die wichtige Botschaft einem noch größeren Publikum zugänglich gemacht. Darüber hinaus wurde die Magenta TV Live-Kommentation von einem Teilnehmenden unterstützt, während ein technikaffiner Teilnehmer, der derzeit eine Ausbildung zum Kaufmann/Kauffrau für IT-System-Management am Nordic CAMPUS absolviert, das Spiel aus dem Übertragungswagen aus verfolgen konnte.
aus der Übertragung von MagentaSport
Am vergangenen Sonntag verwandelte sich das Stadion der Fischtown Pinguins in Bremerhaven in einen Ort der Begegnung, des Sports und vor allem der Inklusion. Der 4. Inklusionsspieltag unter dem Motto "Inklusion bricht das Eis", eine gemeinsame Initiative der Fischtown Pinguins und des Nordic CAMPUS, erwies sich als großer Erfolg. Es wurde nicht nur Eishockey auf höchstem Niveau gespielt, sondern auch ein Zeichen für Vielfalt und Gemeinschaft gesetzt. Mit einem 5:1 Heimsieg bei dem Spitzenspiel der DEL wurde der 4. Inklusionsspieltag erfolgreich beendet und die Fischtown Pinguins eroberten die Tabellenführung zurück.
Besonders hervorzuheben ist die Einbindung der Teilnehmenden in die Abläufe des Spieltags. Insgesamt 20 Mitarbeitende und Teilnehmende waren im Einsatz. Ein Schätzspiel und ein Penalty Schießen boten den Fans nicht nur die Möglichkeit ihre sportlichen Fähigkeiten zu zeigen, sondern förderten auch den Austausch und die Interaktion. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden des Nordic CAMPUS die einzigartige Gelegenheit, die Mitarbeitenden der Fischtown Pinguins bei verschiedenen Aufgaben zu unterstützen und arbeiteten unter anderem im Fanshop, beim VIP-Einlass, sowie in der Gastronomie. Eine besondere Ehre wurde Franziska Römer, Auszubildende im 2. Lehrjahr zur Fachpraktikerin im Holzbereich, zuteil, die den Stadionsprecher auf dem Eis begleiten und unterstützen durfte.
„Dieser gelungene und sieggekrönte Tag zeigt einmal mehr, dass Sport verbindet und Inklusion ein wichtiges gesellschaftliches Thema ist“, freut sich der Geschäftsführer des Nordic CAMPUS Dr. Torben Möller.
„Inklusion bricht das Eis“- Mit diesem Motto setzen die Fischtown Pinguins Bremerhaven und das Berufsbildungswerk Bremen (BBW) auf mehr Verständnis und Miteinander. Die Kampagne für Toleranz, Respekt und Fairness, nicht nur im Sport, wird auch in diesem Jahr ein Zeichen gegen Diskriminierung und für Inklusion setzen.
Am zweiten Inklusionsspieltag in der Penny DEL treffen am 26. Februar 2021 die Fischtown Pinguins Bremerhaven auf die Eisbären Berlin. Sie bilden in diesem Jahr die Plattform für einen unbefangenen Umgang miteinander. Nach dem großen Erfolg des ersten Inklusionsspieltages waren die Planer pandemiebedingt gezwungen ihre bisherige Planung vollständig zu ändern. Weil die Spiele nur ohne Zuschauer ausgetragen werden dürfen, fallen Mitmachaktionen, wie das Torschießen oder der Airhockey-Stand leider aus. Dafür verlosen die Fischtown Pinguins Bremerhaven und das BBW in diesem Jahr über Radio Energy Bremen exklusive Fanschals. „Denn nichts hält uns davon ab, den Inklusionsspieltag trotzdem stattfinden zu lassen und diese wichtige Botschaft, Menschen mit Beeinträchtigungen in die Gesellschaft zu integrieren, gemeinsam mit unserem Kooperationspartner weiterzutragen“, so Dr. Torben Möller, Geschäftsführer BBW Bremen.
